Arterielle Verschlusskrankheit der hirnversorgenden Arterien (Carotiden)

Der Hirnschlag (Fachbegriff: zerebrovaskulärer Insult) ist eine häufige Erkrankung, die leider oft zu schweren Behinderungen führt. Ein Teil dieser Schlaganfälle ist die Folge einer Verengung (Fachbegriff: Stenose) der Halsschlagadern (Fachbegriff: Carotis). Bis vor kurzem konnten Verengungen der Halsschlagadern nur mit einer Operation behandelt werden (Fachbegriff: Carotis-Endarterektomie). Nun ist aber auch eine Behandlung ohne Operation möglich. Dabei werden die verengten Stellen im Inneren des Gefässes mit einem speziellen Ballon aufgedehnt und mit einem Stützgitter (Stent) versehen (Fachbegriff: Carotis-Angioplastie und Stenting). Der Patient bleibt dabei wach und kann in der Regel bereits am Tag nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen. Es hat sich gezeigt, dass im Vergleich zur Operation insbesondere jene Patienten von dieser neuartigen Behandlung profitieren, die aufgrund ihrer Nebenerkrankungen (z.B. Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen) ein hohes Operationsrisiko aufweisen.

Das Universitätsspital Zürich verfügt über ein hervorragendes, breit abgestütztes Carotis-Stenting-Programm. Das Carotis-Stenting-Programm am USZ basiert auf den folgenden Grundpfeilern:
Intensive Zusammenarbeit mit Spezialisten aus anderen Fachrichtungen:
Die Betreuung von Carotis-Stenting-Patienten erfolgt in Zusammenarbeit mit Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen, die vor dem Eingriff den Patienten gemeinsam beurteilen. Die Nachsorge erfolgt in Zusammenarbeit mit externen Neurologen/Angiologen.

Therapie

Weitere Informationen