Raynaud-Phänomen

Unter einem Raynaud-Phänomen versteht man eine eine anfallsartige Durchblutungsstörung meist der Finger, aber auch der Zehen. Sie wird verursacht durch ein Zusammenziehen der kleinsten Gefässe und kann verschiedenste Auslöser haben.

Symptome

Klassischerweise kommt es zu einem Weisswerden der Finger, gefolgt von einer bläulichen und anschliessend rötlichen Verfärbung, meist ausgelöst durch Kälte.

Diagnostik

Da das Syndrom auch bei ernsthafteren Erkrankungen vorkommen kann, ist eine ausführliche angiologische Abklärung erforderlich. Mit nicht- invasiven Methoden (z.B. Oszillographie, Kapillarmikroskopie) und Laborkontrollen sollte ausgeschlossen werden, dass es sich um eine ernsthaftere Durchblutungsstörung handelt.

Therapie

Das in der Regel harmlose Syndrom basiert in erster Linie in der Meidung der auslösenden Faktoren (Kälte, Nikotinkonsum).